Trauerwege – Angebote für Trauernde im Büdinger Land

Trauerwege

Trauer braucht Raum. Für jeden Weg.

Wir gehen ein Stück mit.

Trauer kennt keinen festen Zeitplan

Jeder Mensch trauert auf seine eigene Weise, in seinem eigenen Tempo.

Der Verlust eines nahestehenden Menschen kann vieles ins Wanken bringen. Gefühle, Gedanken und auch der Alltag verändern sich. Manchmal tut es gut, nicht allein damit zu bleiben.

Mit unseren Möglichkeiten im Bereich Trauerwege möchten wir zum einen der Trauer Raum geben – für Gespräche und Schweigen, für Austausch und Rückzug, für Gemeinschaft und persönliche Begleitung: In der Einzelbegleitung, im Rahmen unserer geschlossenen Trauergruppe oder im Trauercafé.

Auf Wunsch unterstützen wir auch bei praktischen Wegen – etwa bei Gesprächen, Terminen, beim Gang zum Bestatter oder zur Beisetzung. 

Nehmen Sie gerne mit unserer Koordinatorin, Petra Albus, Kontakt auf:

  • telefonisch unter 0 151-10 70 32 68 oder
  • unter Kontakt

Einzelbegleitung
für Trauernde

In einem geschützten Rahmen begleiten wir Sie individuell und vertraulich.

Es ist ein Raum für alles, was gerade da ist.

Geschlossene
Trauergruppe

In einer festen Gruppe von Trauernden entsteht Gemeinschaft, Halt und Verständnis.

Begleitet von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern.

Die nächste Trauergruppe startet: 

  • Freitag, 16.10.2026, 16 Uhr
  • Dauer ca. 1,5 Stunden
  • 8 Termine
  • Kostenbeitrag 40,00 € p.P.
  • Die weiteren Termine werden bei der Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung:

Petra Albus
0 151 – 10 70 32 68 

oder über unser 

Kontaktformular

 

 

Monatliches
Trauercafé

Unser Trauercafé  - ein offener Treff für Begegnung, Austausch und Dasein.

  • jeden ersten Montag im Monat
  • 15.00 – 16.30 Uhr
  • Steinweg 20, Büdingen
  • kostenfrei
  • ohne Anmeldung

Die nächsten Termine 2026:

  • 7. September
  • 5. Oktober
  • 2. November
  • 7. Dezember

 

 

 

 

Zeit zum Aufatmen

TischZeit

Begegnung.
Austausch.
Gemeinschaft.

Mit unserem neuen Angebot an ausgewählten Donnerstagabenden laden wir Menschen in Trauer ein, sich eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen. 

In entspannter Atmosphäre geht es nicht darum, über die Trauer sprechen zu müssen, sondern darum, wieder Gemeinschaft zu erleben mit Menschen, die ähnliches erfahren haben, Kraft zu schöpfen und Schritt für Schritt den eigenen, veränderten Weg weiterzugehen.

Miteinander ins Gespräch kommen, mit einem kreativen Impuls, einer kleinen Übung oder dem gemeinsamen Austausch über das, was gesagt werden möchte.

Trauer muss an diesen Abenden nicht im Mittelpunkt stehen. Wenn sie Raum braucht, ist sie willkommen.

Zwei Ansprechpartnerinnen begleiten die Abende und sind da, um einfühlsam und individuell auf die jeweilige Situation einzugehen.

Offene Treffen 2026

  • in unseren Räumlichkeiten im Steinweg 20, Büdingen
  • jeweils donnerstags von 19 bis 21 Uhr
    • 10.09.
    • 01.10.
    • 29.10.
    • 26.11.
    • 17.12.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir jedoch um Anmeldung:

Petra Albus
0 151 – 10 70 32 68 

oder über unser Kontaktformular

Zeit zum Aufatmen

Waldbaden für Trauernde am 3. Oktober

Neue Kraft tanken

Im Wald zu sein, tut gut.

Beim Waldbaden können wir diese wohltuende Kraft des Waldes bewusst nutzen, um innerlich zur Ruhe zu kommen, uns zu erden und neue Kraft zu tanken. 

Waldbaden bedeutet so viel wie „Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes“ und wird in Japan bereits seit vielen Jahren unter dem Namen Shinrin Yoku praktiziert. Dabei geht es um ein achtsames Verweilen im Wald.

Absichtslos schlendernd kommen wir in die Langsamkeit und Stille und erleben den Wald mit allen Sinnen: beim Lauschen der Vögel, beim Betrachten eines Farns, beim Riechen des Waldduftes. Wir spüren unsere Verbindung mit der Natur und mit uns selbst. 

Auch in Zeiten der Trauer kann Waldbaden eine Unterstützung sein. Es ist nicht nur eine wohltuende Auszeit in der Natur, bei der trauernde Menschen entspannen und Kraft schöpfen können. Der Wald bietet einen geschützten Ort, an dem sich die Trauer mit all ihren Gefühlen entfalten und zeigen kann, ohne Bewertung, ohne Eile. So können Trauernde beim Waldbaden ihren Gefühlen und Fragen auf achtsame Weise begegnen und ihnen Raum geben. Die Natur schenkt ihnen dabei wertvolle Impulse.

Das „Waldbaden für Trauernde“, zu dem die Hospizhilfe Büdinger Land einlädt, startet am 3. Oktober 2026 um 11 Uhr. Im langsamen Tempo tauchen wir in den Wald ein, machen immer wieder eine Rast und führen kleine Übungen zur Entspannung und Achtsamkeit durch. Wir lassen uns von der Natur berühren, nehmen die Impulse des Waldes wahr und spüren den eigenen Gefühlen der Trauer nach. Zum Abschluss suchen wir uns einen schönen Platz im Wald und lassen das Waldbaden mit einem gemeinsamen Austausch ausklingen.

Dauer

3,5 bis 4 Stunden

Wegstrecke

2 bis 3 Kilometer über Waldwege

(sicheres Laufen; ohne Gehhilfen mit festem Schuhwerk

Teilnehmerzahl

max. 6 Personen

Bitte mitbringen

  • Sitzunterlage
  • etwas zu trinken
  • ggf. eine Kleinigkeit zu essen

Treffpunkt

wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Hinweise:

Um allen Teilnehmenden eine ruhige Auszeit im Wald zu ermöglichen, bitten wir um Verständnis, das Hunde nicht mitgenommen werden können

Das Waldbaden versteht sich nicht als Trauertherapie. Es ist eine Einladung, in der Stille des Waldes zur Ruhe zu kommen und den Gefühlen der Trauer achtsam zu begegnen.

Weitere Infos & Anmeldung:

Petra Albus, Koordinatorin

mobil: 0151 10703268

koordinatorin@hospizhilfe-buedinger-land.de

 

 

Trauerbänke

Ein Ort zum Gedenken, ein Platz für Gespräche:

Auf dem Friedhof in Büdingen gibt bereits eine zweite Trauerbank, gestiftet von der Laue-Hospizhilfe-Stiftung.

Die Bank besteht aus Rubinienholz und ist so gearbeitet, dass die natürliche Farbe und Struktur des Materials schön zur Geltung kommt. Sie steht auf einem sonnigen Platz an den Urnengräbern, während die andere Bank im Schatten bei den Ruhestätten der „Sternenkinder“ platziert ist. Gefertigt wurden beide von der Büdinger Schreinerei Leitner, die die erste Bank sogar gespendet hatte.

„Die Bänke sollen Trauernden die Möglichkeit geben, sich dem Verstorbenen nahe zu fühlen und – wenn sie es wünschen – mit anderen Hinterbliebenen in Kontakt zu kommen“, sagt Petra Albus, Koordinatorin der Hospizhilfe. Wer möchte, kann sich dort auch mit einem oder einer Ehrenamtlichen des Vereins zu einem Gespräch verabreden, um Trost und Unterstützung zu erfahren. „Das ist auch relativ spontan möglich“, so Albus. 

 

Foto: Annette Barschdorf

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