Aktuelles

Aktuell
Verleihungsurkunde des Sozialpreises des Wetteraukreises vom 12.12.17
  • Sozialpreis des Wetteraukreises 2017

  • Qualifikationskurs

    Seit Oktober 2017 läuft ein einjähriger Qualifikationskurs. Der Kurs wird zusammen mit der Hospizhilfe Schotten-Nidda e.V. veranstaltet. Dieser Kurs wird voraussichtlich alle 2 Jahre angeboten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin Frau Albus.

  • Info-Abend zu "Patientenverfügung"

    Büdingen. Zahlreiche Gäste kamen zum Infoabend der Hospizhilfe Büdinger Land zur selbstbestimmten Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter. Mit großem Interesse verfolgten sie die Ausführungen von Referentin Marion Grumbrecht und holten sich viele wichtige Tipps für die eigene Vorsorge. Referentin Marion Grumbrecht vom Betreuungsverein des Diakonischen Werkes der Wetterau stellte als erstes die Aufgaben eines Betreuungsvereines vor: Beratung, Begleitung von Bevollmächtigten, ehrenamtlichen und professionellen Betreuern, Fortbildungen, etc. Anhand einer Power-Point-Präsentation erläuterte sie sehr anschaulich alles Wissenswerte zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Sie betonte die Wichtigkeit, frühzeitig Vorsorge zu treffen, denn Unfall oder Krankheit kann Menschen nicht nur im Alter, sondern in jeder Lebensphase treffen, meist unvorbereitet. Wenn eine Person nicht mehr selbst Entscheidungen treffen oder sich nicht mehr ausdrücken kann, ist das Vorhandensein einer Vorsorge- oder Betreuungsvollmacht wichtig, denn selbst nahe Angehörige haben keine Berechtigung, Geschäfte zu tätigen, Verträge zu schließen oder Entscheidungen über den Aufenthalt eines anderen zu treffen, wenn sie nicht von der betroffenen Person bevollmächtigt wurden. Selbst Auskünfte über den Zustand zu erhalten, kann ausgeschlossen sein. Gibt es keinen Bevollmächtigten, wird vom Gericht aus eine Person als Betreuer benannt, was zu Zeitverzögerungen führen kann. Ebenso wichtig ist die Auseinandersetzung eines jeden Menschen mit den Fragen, wie sie oder er im Falle einer lebensbedrohlichen Krankheit behandelt werden möchte. Um seinen Willen deutlich zu bekunden, ist die Erstellung einer Patientenverfügung notwendig, die auch mit dem Hausarzt besprochen und unterschrieben werden kann. Eine Patientenverfügung sollte im Lauf der Jahre immer wieder aktualisiert werden. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, mit einer Person seines Vertrauens über alle wichtigen Belange sprechen und ihr eine Vollmacht ausstellen. Vordrucke und Hilfen dazu sind über einen Betreuungsverein oder über die Hospizhilfe Büdinger Land zu erhalten, die auch für Fragen oder Beratung zur Verfügung stehen.

Referentin Vortragsabend und Vorstand
Referentin Marion Grumbrecht (zweite von rechts) zusammen mit Kerstin Tunger, Ute Delgehausen-Lange und Christa Koch vom Vorstand der Hospizhilfe Büdinger Land (von links) und Koordinatorin Petra Albus (rechts)